Presse / Artikel vom 24.02.2005
Florale Kunst auf drei Etagen
Auf den Punkt genau blühten im Center hunderte verschiedener
Pflanzen: von Tulpen und Hyazinthen über Zimt- und Fächerahorn,
Judas- sowie Mandelbäume bis hin zu Zierkirschen und
Hamamelis-Sträuchern.
Die beeindruckende Inszenierung „Frühlingserwachen - von der Wurzel
bis zur Blüte" unterteilte das Center in drei Bereiche. Das
Munterwerden der Natur nahm seinen Anfang im Basement, wo Eis und
Schnee zu schmelzen begannen, die gefrorene Erde sich erwärmte und
langsam aufbrach. In einer Dekoration aus Wurzeln, Knollen und
Steinen drehte sich alles um den Ursprung. Blumenzwiebeln fingen zu
keimen an. Weiße und rosa Knospen öffneten sich, während eine
Nebelmaschine stimmungsvolle Bilder erzeugte.
Im Erdgeschoss bestimmten bis zu zwei Meter hohe, noch blattlose
Gehölze das Bild. Sie sollten die Bedeutung des Sprosses - als
Transporteur des Lebenselixiers Wasser mit seinen Nährstoffen -
darstellen. Am Eingang Dr.-Külz-Ring begrüßte eine Elfe die Besucher
persönlich und lud sie in den Frühling der Altmarkt-Galerie ein.
Dabei verteilte die Blumenfee Ringelblumen-Samen und erklärte die
Hintergründe der Ausstellung. Zum Verweilen inmitten der
Blütenpracht lockten mehrere Sitzgruppen, die gern in Beschlag
genommen wurden.
Zum Dach hin gestaltete sich die Installation immer prächtiger. Denn
das Obergeschoss stand für Duft, Farbe, Romantik und Sinnlichkeit,
da es die Blüte verkörperte. Die Inszenierung aus Licht, Luft und
Klang wurde von einem wogenden Meer aus zahllosen Blütenköpfen
dominiert. Aus in Kelchen versteckten Lautsprechern zwitscherten
Vogelstimmen, und ihr Gesang weckte die Natur vollends.
Die Passanten konnten nicht nur Auf- und Abbau der Schau live
miterleben. Bei einer Führung durch die Ausstellung am 7. Februar
erklärten deren Schöpfer, die Gewinner des „Flora Design
2005"-Wettbewerbes, ihr Konzept und beantworteten gern alle
gestellten Fragen rund um den Garten- und
Landschaftsbau.







