Presse / Artikel vom 23.12.2007
Neuer Außenbereich für ein altehrwürdiges HausEin lange gehegter Gartentraum wird Wirklichkeit Der Dresdener
Landschaftsgärtner Manfred Hansel hat es wieder einmal geschafft: Mit gestalterischem Können auf höchstem Niveau und Einfühlungsvermögen in die Historie eines
Gebäudes hat er in wenigen Wochen einen Gartentraum erfüllt. Der sollte für die Eigentümer „die Würde des Hauses auch im Außenbereich
ausstrahlen".
Thomas Krusekopf hat in sein Haus nach Zittau geladen, um stolz seinen Garten vorzuführen. Für ihn und seine Ehefrau Carmen bilden Haus und Garten heute die harmonische Einheit, die sie sich 1993 beim Kauf ihrer historischen Stadtvilla bereits erträumt hatten. „Manfred Hansel hat uns genau den Garten gestaltet, den wir haben wollten. Der Charakter des Hauses und die Würde, die es ausstrahlt, spiegeln sich nun auch im Außenbereich wider",
lobt der 46-Jährige zufrieden und fährt fort: „Noch nie zuvor hat die Familie so viel Zeit im Garten verbracht wie nach der
Neugestaltung."
Baden im PrivatePool
Zwischen April und Juni 2007 entfernte Manfred Hansel auf dem knapp 900 Quadratmeter großen Gelände zunächst schadhaften Baumbestand, legte dann ein neues Wegenetz an, baute einen Schwimmpool und nahm Pflanzungen vor. Herzstück des Gartens ist ein vier mal acht Meter großer Pool,der nach dem von Hansel entwickelten PrivatePoolSystem gebaut wurde. Den dafür notwendigen Erdaushub nutzte der Galabaubetrieb, um das im hinteren Bereich abfallende Gelände um 1,30 Meter aufzuschütten.Während sich die Wasseranlage nach außen als Pool präsentiert, gleicht das dahinter verborgene System ganz einem klassischen Schwimmteich.
Der Pool ist mit einem Regenerationsbereich kombiniert, in dem das Wasser vorgereinigt wird, ehe es - über verschiedene Filtersysteme aufbereitet - wieder in den Badebereich gelangt.Der Unterschied zum herkömmlichen Schwimmteich: Regenerationszone und Schwimmbereich sind räumlich voneinander getrennt angeordnet. „Die zur Vorreinigung erforderlichen Flachteiche können im Garten frei wählbar platziert werden und müssen sich nicht unmittelbar beim Pool befinden, weil sich das Wasser unterirdisch mühelos weiterleiten lässt",
erklärt Hansel. „Für Gartenplaner und -gestalter ergeben sich mit diesem System ganz neue gestalterische
Lösungen." Im Fall des Zittauer Privatgartens ordnete Hansel die Regenerationsbecken symmetrisch im Halbkreis an. Als kleine Bachläufe führte er sie entlang der so genannten Bastion mit einer Freitreppe, die in den Garten führt. „Wegen der großzügigen Bepflanzung erkennt der Laie die eigentliche Funktion der Wasserläufe nicht",
erläutert er. Krusekopf ließ hier außerdem noch ein Wasserspiel integrieren.
Zum Schutz vor Verunreinigungen oder Laubfall fährt bei Bedarf eine
Folie automatisch über den PrivatePool. Diese ist wie ein großes Wasserbett konstruiert, so dass sich selbst hineinfallende Kinder nicht verletzen können. Mit
der sandfarbenen Sicherheitsplane bleibt der Pool auch optisch attraktiv.
Mit Herz und Verstand
Manfred Hansels Auftrag
insgesamt umfasste auch Restaurierungsarbeiten an historischen Gartenelementen, die teilweise beim Freilegen des verwilderten Areals gefunden worden waren.
Dazu gehörten eine Plastik, die die einstige Bauherrin mit ihrem Sohn darstellt, sowie ein historischer Gedenkstein. Einen freien Blick auf die restaurierte
historische Brunnenanlage hat man vom Holzdeck aus Bankirai, das an den Pool grenzt.Sämtliche Gartenbereiche sind über ein neu angelegtes Wegesystem zu
erreichen. Landschaftsgärtner Hansel setzte hierfür die Ostrauer Wegedecke ein. „Mit ihrer gelben Farbe passt sie ideal zur Hausfassade, sie ist befahrbar und
aufgrund ihres hohen Kalkgehaltes sehr
beständig", begründet er seine Entscheidung.An den Kreuzungspunkten der Wege wurden 80 x 80 Zentimeter große rote Abdeckplatten aus hydrophobiertem und gewachstem Sichtbeton platziert. Mit ihnen werden die Kreuzungspunkte im Gelände relativiert. Außerdem führen sie die roten Farbsegmente des Hauses bis in den hintersten Gartenbereich fort.
Den gleichen Zweck erfüllt eine Blutbuchenhecke an der Grundstücksgrenze: Während sie im vorderen Bereich im Formschnitt zu Würfeln gestaltet wird, strecken sich die hinteren Pflanzen als Säulen in die Höhe. „Uns war es wichtig, dass sich die Farbe Rot auch beim Pflanzeneinsatz - in der Höhe gestaffelt -wiederfindet",
erklärt der Landschaftsgärtner das gestalterische Detail. Unter anderem verwendete Hansel Rhododendren, Azaleen, Hortensien, Taxus als Kugel und Hecke sowie
Solitärstauden wie Staudenknöterich, Rittersporn, Salvien und Sonnenhut. Neu gesetzt wurde eine Sumpfeiche von annähernd fünf Metern Wuchshöhe.Es war eine
Investition mit Herz und Verstand. „Meine Frau und ich haben lange mit der Gartengestaltung gewartet, wir wollten gleich das gesamte Grundstück umgestalten und
auf keinen Fall halbherzig
herangehen", erzählt Thomas Krusekopf. „In diesem Sommer hat nun erstmals die Gartenbank bei uns den Fernseher abgelöst. Wir sind rundum zufrieden und haben höchste Qualität für unser Geld bekommen."
Klar, dass sich Landschaftsgärtner Manfred Hansel über solches Lob sehr glücklich zeigt.
Susan Naumann







