Presse / Artikel vom 13.12.2005

Landschaft Bauen & Gestalten: Landschaft Bauen & Gestalten, 38. Jahrgang Ausgabe Dezember 2005
Preis des sächsischen Garten- und Landschaftsbaus
 

Von der Afrikasavanne bis zum Gartendenkmal Die preisgekrönten grünen Projekte können sich sehen lassen: Eine Fachjury ermittelte jetzt die Sieger des vierten Wettbewerbes um den „Preis des sächsischen Garten- und Landschaftsbaus.

Mit insgesamt 16 Projekten beteiligten sich die sächsischen Fachbetriebe des Garten- und Landschaftsbaues an dem Wettbewerb. Und in diesen drei Wettbewerbsgruppen konkurrierten die Bewerber miteinander: "Private Hausgärten", "Außenanlagen des Wohn- und Arbeitsumfeldes" und "Landschaftsgärtnerische Spezialgebiete". Alle Projekte zeichneten sich durch hohe Fachlichkeit, landschaftsgärtnerisches Können und eine öffentlichkeitswirksame Präsentation aus, so die Jury.

Ausgezeichnete Leistungen gewürdigtDie hervorragenden Leistungen der sächsischen GaLaBau-Unternehmen wurden jetzt im Beisein von Stanislaw Tillich, sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, und BGL-Präsident Hanns-Jürgen Redeker gewürdigt: Die Preise wurden im Rahmen der Feier zum 15-jährigen Bestehen des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. Sachsen (VGL) überreicht.

Vier erste Preise vergeben In den drei Wettbewerbsgruppen wurden vier erste Preise vergeben. So gewann in der Kategorie „Private Hausgärten" die Firma Ute Hartig Garten- und Landschaftsbau (Leipzig) mit der denkmalgetreuen Wiederherstellung der Außenanlage einer denkmalgeschützten Villa in Leipzig. Der 1. Preis in der Kategorie „Landschaftsgärtnerische Spezialgebiete" ging an die Firma Krahnstöver & Wolf GmbH Garten- und Landschaftsbau (Störmthal) für den Bau der Afrikasavanne im Leipziger Zoo. Zwei erste Preise vergab die Jury m der Kategorie „Wohn- und Arbeitsumfeld“. Das Unternehmen Cathrin Petrik Garten- und Landschaftsbau (Obenwiera) wurde für den Bau der Außenlage der Berufsbildenden Schule für Gesundheit und Soziales in Jena ausgezeichnet. Und die Firma Hansel GmbH (Dresden) erhielt den ersten Preis für die Erstellung der Gartenanlage im Bereich der Brücke/Most Stiftung Dresden.

Sonderpreise ausgelobt Einen Sonderpreis vergab die Jury für die Umsetzung eines Projekts im Rahmen der ökologischen Regenwasserbewirtschaftung an die Firma POMOSUS Garten- und Landschaftsbau (Dresden) sowie für ein nachahmenswertes Beispiel der Wiederherstellung eines Gartendenkmals, dem Schlosspark Trebsen, an die Firma Kupsch GmbH, Garten- und Landschaftsbau (Nitzschka).

Hohe Qualität der Grüngestaltung Der Wettbewerb wurde vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft und dem Verband Garten-Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen e.V. (VGL) ausgelobt. Ziel des Wettbewerbes ist es, die besonderen handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Fachbetriebe des Garten- und Landschaftsbaues öffentlichkeitswirksam hervorzuheben. Zudem möchte der VGL Maßstäbe für eine hohe Qualität der Grüngestaltung und der Verbesserung der Auftragssituation in der Branche setzen.

Preis des sächsischen Garten- und Landschaftsbaus „Wohn- und Arbeitsumfeld“Preisträger: Firma Hansel Garten- und Landschaftsbau GmbH, Dresden
Projekt: Brücke / Most Stiftung Dresden Planung: May Landschaftsarchitekten, Dresden

Das Projekt Brücke / Most Stiftung Dresden beinhaltet die Neugestaltung der Außenanlage um ein Seminar- und Gästehaus, direkt an der Elbe. Einzubeziehen waren vielfältige Nutzungsbedürfnisse, die gestalterisch auf hohem Niveau umgesetzt wurden. Elemente wie ein Freiraumschach, Spalierobst, das als Schutz vor einer Mauer steht, Sitzsteine im Schieferbruch mit integrierter Bepflanzung und andere Details zeugen von gestalterischem Ideenreichtum und lassen eindrucksvolle, beispielhafte Gartenräume entstehen. Durch die gekonnte Bepflanzung ist die Gartenanlage das ganze Jahr über attraktiv.

 

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