Presse / Artikel vom 13.07.2004
Ein Traumurlaub im eigenen Garten
Schomberg-Hansels heimsen mit ihrer Idylle hinterm Haus etliche Preise ein
2003 gewann das Ehepaar Andrea Schomberg und Manfred Hansel den Wettbewerb des sächsischen Garten- und Landschaftsbaus. Vor wenigen Tagen kürten Zuschauer des Senders Pro 7 ihren Garten zum schönsten Deutschlands.
Wasser gehört für Andrea Schomberg und Manfred Hansel zum Leben. Überall auf ihrem Grundstück plätschert es. Der Wind streicht Wellen über den Pool im Garten, an der Wasserwand im Haus perlt es herab und vor der Eingangstür findet sich ein großer Naturstein, aus dem es heraussprudelt. 1999 zog das Ehepaar mit seinen beiden Kindern auf den Pappritzer Ebereschenweg 21. Das 1000 Quadratmeter große Areal mit Blick auf den Helfenberger Grund haben sie inzwischen in eine Idylle verwandelt. Der Fairness halber sei gesagt, dass Manfred Hansel ein Profi ist. Mit seinem Garten- und Landschaftsbaubetrieb hat er schon viele Dresdner Außenanlagen in wahre Schmuckstücke verwandelt. Auf die Gestaltung des ersten eigenen Gartens hat das Ehepaar jedoch besonderen Wert gelegt. „Haus und Garten bilden eine Einheit. Über die großen Fenster im Erdgeschoss holen wir uns die Natur an regnerischen Tagen herein, bei Sonnenschein vergrößern wir unser Esszimmer mit der Holz-Terrasse", sagt Hansel.
Selbstgebautes Baumhaus auf Robinienstämmen
Blickfänge gibt es viele im Supergarten. Unbestritten die Nummer eins ist dabei das selbstgebaute Baumhaus aus Robinienstämmen und Bambusgeflecht. Vor neugierigen Blicken der Erwachsenen schützen sich die Kinder mit Jute-Vorhängen. Und wenn es das Wetter erlaubt, wird schon mal oben geschlafen. Knapp auf den zweiten Platz verwiesen wird der Pool, für dessen natürliche Wasserreinigung Hansel ein eigenes System entwickelt hat. Das Wasser wird durch Filter im Keller weiter in ein bepflanztes Regenerationsbecken gepumpt, bevor es wieder in den Pool läuft. „Das System will ich mir jetzt patentieren lassen", erklärt der Landschaftsbauer.
Blickfang Nummer drei ist der natürliche Sonnenschirm, den zwei Platanen mit ihren Kronen vor der Terrasse bilden. Für den eigenen Bedarf hat Andrea Schomberg Salat, Radieschen, Kohlrabi und Möhren im separaten Nutzgarten angepflanzt. „Mal sehen, was die Schnecken dieses Jahr übrig lassen", sagt die 43-Jährige, die in der Verwaltung des Hanseischen Gartenbaus arbeitet. Im geräumigen Gehege an der Garagenwand haben die Meerschweinchen genügend Auslauf und sind mit Jute vor dem Fuchs geschützt, der öfter vorbeischaut. Neben Scheinkamelie, Nymphenbaum und Hochstamm-Blauregen wachsen unter anderem Zierapfel, verschiedene Bodendecker, seltene Weidenarten und natürlich viele Blumen im Garten der Schomberg-Hansels. Eine Natursteinmauer aus Prophyr umgibt das Grundstück. Die Hecke ringsum lässt immer wieder Blicke ins Innere zu. „Uns stört es nicht, wenn die Spaziergänger hineinschauen. Schließlich ist das die beste Werbung für die Firma", lacht Andrea Schomberg.
Bei der Bewässerung hilft den Pappritzern ein Schlauchsystem, das tröpfchenweise Nass abgibt. Sonst wären die vier wohl nur damit beschäftigt zu gießen. Denn selbst die Dächer von Garage und Carp sind begrünt. Auch finanziell stecken enorme Werte im großzügigen Garten. „Ich bekomme viele Materialien und Pflanzen natürlich günstiger im Einkauf als der Hobbygärtner. Deshalb kann ich gar nicht sagen, was der Garten in Geld aus drückt Wert ist", sagt Hansel. Ideell indes ist er für die ganze Familie ein Platz, wie sie ihn sich schöner kaum vorstellen könnten.







