Presse / Artikel vom 04.10.2003

DEGA: DEGA 39/2003 von Dr. Hellmut Räuber, Dresden
GaLaBau Sachsen Preisgekröntes
 

Die Verleihung des „Preis des sächsischen GaLaBaus" fand in einem der ausgezeichneten Anlagen, dem 700 m2 großen Hausgarten der Familie Schomberg in Dresden-Pappritz statt.
Zum dritten Mal konnten die sächsischen GaLaBau-Firmen am Wettbewerb „Preis des Sächsischen GaLa-baus" teilnehmen (siehe DEGA Nr 34/2003, S. 5). Den Sieger Privatgarten, in dem die Verleihung stattfand, hatte die Firma Hansel, Dresden-Weißig, gestaltet. Die Presse war ungewohnt stark vertreten. Thomas Krusekopf, Präsident des Landesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen, hob die steigende Bedeutung des Privatgartenbereichs für die Tätigkeit der Fachbetriebe hervor. Nach der Übergabe der Preise an die Firma Hansel und eines Sonderpreises an die Firma Schöne, Pirna-Graupa, nahmen die Gäste den Garten und im Anschluss die von Schöne im Schlosspark Weesenstein geleisteten Arbeiten in Augenschein:

Die feingliedrige Unterteilung in differenzierte Erlebnisbereiche und ein stufenloser Übergang vom Haus auf die Holzterrasse kennzeichnen den Garten. Der Sitzplatz ist durch
dachförmig geschnittene Platanen vor Sonne geschützt. Das Wasser im Swimmingpool befindet sich durch kommunizierende Röhren in einem Kreislauf mit einem als biologische Reinigungsanlage fungierenden Wassergarten. Vogelnährgehölze bilden den natürlichen Rahmen, von dem sich das Gelände zum Waldrand hin absenkt. Der Höhenunterschied wird durch eine Natursteinmauer ausgeglichen. Vor ihr liegt eine mit Grobschotter gestaltete Versickerungsmulde. Vom l. Stockwerk des Hauses schweift der Blick über die intensive Dachbegrünung der Garage zum Wald. Ein Beleuchtungskonzept macht den Garten auch in den Abendstunden nutzbar und bezieht ihn im Winter in den Sichtbereich des Hauses ein.

Der Besichtigung des Gartens schloss sich der Besuch des von der Flut 2003 zerstörten und nun wieder hergestellten barocken Schlossparks Weesenstein an. Beim Wiederaufbau der Schlossmauer wurde die alte Handwerkskunst des Einfügens von Zwickelsteinen zur Stabilisierung der Mauer - das Zwickeln - angewendet.

 

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